Nur im Web – Wie das so ist mit guten Vorsätzen: Sie sind schneller vergessen als gefasst; man erinnert sich dann im Januar 2013 wieder daran. 2012 wird wohl, realistisch besehen, ein Krisenjahr sein. Mit dem Denken und Handeln – und einigen der Handelnden – welche die Welt in diese Krise geführt haben, wird man mit der Krise nicht fertig werden. Von Oliver Schmidt.
Finanzminister Schäuble äußert sich vorsichtig optimistisch, dass der ultimative Euro-Gau ausbleiben werde. Seine Regierung hat gute Vorsätze für das neue Jahr: Mit leicht gesteigerter Handlungsfähigkeit der Bundes-FDP nach deren Euro-Referendum wird mit dem Euro-Schutz-Mechanismus (ESM) erstmals das Krisenmanagement institutionalisiert. Aber vor allem, wenn alles gut läuft, wird es im Laufe des ersten Quartals 2012 einen neuen Europäischen Vertrag geben, welcher den Euro-Mitgliedern und einigen anderen erstmals eine verbindlich koordinierte Fiskalpolitik verordnen wird. Diese könnte Gestalt annehmen in einer einheitlicheren Unternehmensbesteuerung und, endlich, einer Finanztransaktionssteuer; und in einer wesentlich konsistenteren, Auswüchse klar beschneidenden Finanzmarktregulierung ... ... dieser Artikel ist reserviert für Abonnentinnen und Abonnenten. Bitte wählen Sie unter folgenden Möglichkeiten:
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