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Weltwirtschaft am Abgrund einer neuen Rezession?

Triste Aussichten zum Jahreswechsel

Vorab im Web – Vielerorts sind die Wirtschaftsaussichten für 2012 drastisch nach unten korrigiert worden. Die UN-Abteilung für wirtschaftliche und soziale Angelegenheiten (UN-DESA) rechnet nur noch mit einem Szenario des „Durchwurschtelns“ – mit 2,6% weltwirtschaftlichem Wachstum für 2012 (gegenüber 4% 2010). Und das auch nur dann, wenn es gelingt, die Schuldenkrise in der Eurozone einzudämmen, und wenn keine weitere Verschärfung der Austeritätspolitik in den Industrieländern hinzu kommt. Sogar die OECD sagt eine „milde Rezession“ für die Eurozone voraus und fordert energisches Gegensteuern (>>> Hinweise). Von Rainer Falk.

 

Geht es nach den UN-Ökonomen, so steht und fällt mit dem Jahr 2012 die Entscheidung, ob die langsame Erholung stotternd weitergeht oder ob die Weltwirtschaft in die Rezession zurückfällt. Wer ein Institut sucht, das einen kräftigen Wiederaufschwung prognostiziert, wird derzeit lange und vergeblich suchen. „Das Versagen der Politiker, vor allem in Europa und den Vereinigten Staaten, die Job-Krise anzugehen und die Eskalation der Staatsschuldenkrise und der Finanzsektor-Fragilität zu verhindern, ist die größte Gefahr für 2012/2013“, heißt es in den World Economic Situation and Prospects 2012 (WESP) ...

... dieser Artikel erscheint in
W&E-Hintergrund Januar 2012 und ist reserviert für Abonnentinnen und Abonnenten. Bitte wählen Sie unter folgenden Möglichkeiten:

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Lesen Sie in diesem Beitrag:

Auch die Entwicklungsländer sind betroffen
Ein globales Manko von 64 Millionen Arbeitsplätzen
Austeritätspolitik ist Teil des Problems


Über den Autor:

Rainer Falk ist Herausgeber des Informationsbriefs Weltwirtschaft & Entwicklung (W&E).





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