Nur im Web - Seit ihrer Selbstkonstituierung auf Gipfelebene vor drei Jahren hat die G20 viel von ihrem ursprünglichen Glanz verloren. Die Agenda der französischen Präsidentschaft, die im Kern auf ein neues Währungs- und Finanzsystem zielt, ist zwar fulminant in ihrer Reichweite. Doch während die Re-Regulierung der Finanzmärkte immerhin kleine Lichtblicke aufweist, liegt die notwendige Umstrukturierung des Finanzsystems immer noch in weiter Ferne. Ein Überblick von Rainer Falk.
Die Entwicklung der G20 ist nicht ohne Brüche verlaufen. Nach einem erfolgreichen Krisenmanagement am Anfang, das einen Absturz der Weltwirtschaft in eine Große Depression wie in den 30er Jahren verhinderte, ist der Impetus zu wirtschaftspolitischer Koordinierung und Kooperation sowie zur Reform des globalen Finanzsystems deutlich schwächer geworden. Etwas salopp formuliert, könnte man sagen: Die G20 ist auf dem Weg, der alten G7/G8 immer ähnlicher zu werden ... ... dieser Artikel ist reserviert für Abonnentinnen und Abonnenten. Bitte wählen Sie unter folgenden Möglichkeiten:
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Rainer Falk ist Herausgeber des Informationsbriefs Weltwirtschaft & Entwicklung. Der Artikel basiert auf einem Beitrag auf der gemeinsam vom Verband entwicklungspolitischer Nichtregierungsorganisationen (VENRO) und der Heinrich-Böll-Stiftung ausgerichteten Konferenz "Am Vorabend des Gipfels von Cannes" am 25. Oktober 2011 in Berlin.