Angesichts gravierender Differenzen in Europa, insbesondere zwischen Deutschland und Frankreich, und des an Schärfe zunehmenden Streits zwischen den USA und China über Wechselkurse und globale Ungleichgewichte waren spektakuläre Durchbrüche ausgeschlossen, als die Finanzminister und Zentralbank-Chefs der Gruppe der 20 am 14./15. Oktober zu ihrem letzten Treffen vor dem G20-Gipfel zusammen kamen. Weitgehend entgleist angesichts der sich vertiefenden Eurokrise ist auch das ehrgeizige französische Ziel, die G20-Präsidentschaft für eine grundlegende Reform des Weltwährungssystems zu nutzen.