Vorab im Web - Die traditionellen Industrieländer sind nicht mehr die alleinigen Herren der Welt. Der Afrikabericht 2010 der UNCTAD untersucht Auswirkungen der veränderten globalen Kräfteverhältnisse auf Afrika. Im Windschatten neuer Akteure wie China, Indien und Brasilien erhalten die afrikanischen Länder mehr politischen Spielraum – der von ihnen aber noch produktiv zu nutzen ist. Eine Auswertung des Reports von Jörg Goldberg.
Die aktuelle Krise zeigt, dass die Weltwirtschaft im Umbruch ist, dass einige der großen Entwicklungsländer wirtschaftlich und politisch erheblich an Gewicht gewonnen haben. Die Verlagerung der weltwirtschaftlichen Wachstumspole in den Süden hat neue Akteure auf den Plan gerufen – zu denen Afrika selbst aber (noch?) nicht gehört. Dies ist die wohl wichtigste – wenn auch nicht explizit angesprochene – Schlussfolgerung der UNCTAD-Analyse. Trotz wirtschaftlicher Erfolge auf bestimmten Gebieten bleibt der afrikanische Kontinent mehr Objekt als Gestalter des globalen Kapitalismus ... ... dieser Artikel erscheint in W&E-Hintergrund Juli 2010 und ist reserviert für Abonnentinnen und Abonnenten. Bitte wählen Sie unter folgenden Möglichkeiten:
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