Nur im Web – Die Erwartungen an den Weltgipfel für Ernährungssicherheit in Rom waren nicht hoch. Die Abschlusserklärung lag bereits vorher fix und fertig vor. Trotzdem ist es gelungen, noch dahinter zurück zu fallen. Kein frisches Geld, keine besseren Konzepte, keine ehrgeizigen Ziele – kurzum: keine neue Substanz, wo doch zu hoffen gewesen wäre, dass angesichts der Krise jetzt ein Aufbruch erfolgen würde, kommentiert Uwe Hoering aus Rom.
Wenn der Gipfel der Versuch war, die FAO und die anderen in Rom ansässigen UN-Organisationen für Landwirtschaft und Ernährung aus dem politischen und finanziellen Abseits zurück ins Spiel zu bringen (>>> Vorbericht: Weltgipfel für Ernährungssicherheit), war er ein Flop. Alle G8-Chefs mit Ausnahme des Gastgebers Berlusconi blieben fern. Und auch die meisten ihrer Kollegen aus der G20 folgten diesem Beispiel. Zu den ganz wenigen Ausnahmen gehörte Brasiliens Präsident Lula da Silva, dessen Programm „Fome Zero“ („Null Hunger“) erfolgreich das Ausmaß des akuten Hungers verringert hat und der als ein möglicher Nachfolger des gegenwärtigen FAO-Generaldirektors Jacques Diouf gehandelt wird ...
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