Zur Neuformatierung ökonomischer Global Governance
Vorab im Web – Der Pittsburgh-Gipfel am 24./25. September 2009 hat es quasi offiziell gemacht: Die Gruppe der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) tritt als zentrales Steuerungszentrum ökonomischer Global Governance an die Stelle der G8. Damit beginnt eine neue Phase in der Weltwirtschafts- und Finanzpolitik. Doch auch die neue Steuerungsstruktur hat Klubcharakter. 85% der Staaten bleiben ausgeschlossen. Von Rainer Falk.
Es hörte sich schon fast selbstverständlich an und war dennoch die Überraschung dieses Gipfels: „Wir bestimmten die G20 zum obersten Forum unserer internationalen wirtschaftlichen Zusammenarbeit“, heißt es fast schon lapidar im Abschlusskommuniqué von Pittsburgh. Doch die Bedeutung dieses Schritts kann schwerlich unterschätzt werden. Die Gastgeber ließen es sich nicht nehmen, die Transformation der G20 zu einer Dauereinrichtung auf Gipfelebene vorab zu verkünden. Von einer „historischen Vereinbarung“ war in einem Statement des Weißen Hauses die Rede ...
... dieser Artikel erscheint in W&E 10/2009 und ist reserviert für Abonnentinnen und Abonnenten. Bitte wählen Sie unter folgenden Möglichkeiten:
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