Vorab im Web – Da Arbeitsmigrantinnen und -migranten häufig keinen gesicherten arbeitsrechtlichen Status haben, gehören sie zu den ersten, die aufgrund weltwirtschaftlicher Turbulenzen ihre Jobs verlieren. Aber die gegenwärtige globale Wirtschaftskrise hat die Arbeitsmigranten auf eine sehr differenzierte Weise und bisher nicht so stark getroffen, wie zu vermuten wäre. Das zeigt eine neue ILO-Studie, die sich Frank Kürschner-Pelkmann angesehen hat.
Die Studie trägt den Titel „The global economic crisis and migrant workers: Impact and response“ (s. Hinweis) und kommt zu dem Ergebnis, dass die Auswirkungen einer globalen Krise sehr stark abhängig sind von dem Land und der Branche, wo die Arbeitsmigranten tätig sind. In Ländern wie den USA, Irland und Spanien ist die Baubranche stark von der Krise betroffen, in Ländern wie Malaysia, Japan und Südkorea sind es vor allem die exportorientierten Industriebetriebe. Beides sind Branchen, wo überwiegend Männer beschäftigt sind ...
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