Vorab im Web – Schweden übernimmt die EU-Präsidentschaft in einer für die Erneuerung der EU-Institutionen und die entwicklungspolitische Führungsrolle der EU kritischen Phase. Die Agenda der vorhergehenden tschechischen Präsidentschaft war bereits vor dem Sturz der eigenen Regierung durch die Finanzkrise stark angeschlagen. Die schwedische Präsidentschaft beginnt nun ebenfalls im Zeichen der Finanz- und Wirtschaftskrise. Hinzu kommt der Klimawandel als zentrales Thema. Aus Brüssel berichtet Denise Auclair.
Die gemeinsame Position für den Londoner G20-Gipfel bereitete die EU unter der Führung der großen Mitgliedsstaaten Frankreich und Deutschland vor. Da das Treffen der Entwicklungsminister erst für Mai geplant war, bemühte sich die tschechische Präsidentschaft auf informellem Weg, entwicklungspolitische Belange in den G20-Positionen zu bekommen. Gleichwohl hatte man allgemein den Eindruck, dass die Entwicklungsminister Schwierigkeiten hatten, ihre Finanzminister-Kollegen zu beeinflussen, die sich regelmäßig trafen und die Führung im G20-Prozess übernahmen ... ... dieser Artikel erscheint in W&E 07-08/2009 und ist reserviert für Abonnentinnen und Abonnenten. Bitte wählen Sie unter folgenden Möglichkeiten:
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