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Deglobalisierung: Gespenst oder Gefahr?
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Die Weltwirtschaft im Rückwärtsgang
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Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos mangelte es zwar an konkreten Konzepten zur Bewältigung der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise, nicht jedoch an Warnungen vor einem weiteren Niedergang und seinen möglicherweise dramatischen Konsequenzen. Ein neues Gespenst, das der britische Premierminister Gordon Brown öffentlichkeitswirksam von Davos aus in die Welt setzte, heißt „Deglobalisierung“. Wie gefährlich es ist, analysiert Rainer Falk.
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Die Deglobalisierung, von der hier die Rede ist, hat wenig zu tun mit jener idyllischen Vorstellung des Zurück zu regionalen und lokalen Kreisläufen, die durch die Reduzierung externer Abhängigkeiten sozial und ökologisch nachhaltige Entwicklungsbedingungen im Innern herstellen will. Vielmehr geht es hier um die abrupte Zerstörung weltwirtschaftlicher Verflechtungen zu erheblichen wirtschaftlichen und sozialen Kosten. Solche globalen Desintegrationsprozesse sind historisch ebenso wenig neu wie die Globalisierung selbst. Sie drücken sich aus in realen Rückgängen der Produktionszahlen, der Beschäftigung, des Welthandels, der internationalen Investitionen und der grenzüberschreitenden Mobilität – mit allen damit einher gehenden Wohlfahrtsverlusten ...
... dieser Artikel erscheint in W&E 02/2009 und ist reserviert für Abonnentinnen und Abonnenten. Bitte wählen Sie unter folgenden Möglichkeiten:
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Osteuropa vor dem Crash à la Argentina? / Die Entwicklungshilfe gerät unter Druck
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