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W&E 11/2009
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In dieser Ausgabe lesen Sie:
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* Der Sieg des Klimarealismus vor Kopenhagen. Internationale Klimadiplomatie in der Sackgasse Die Wirtschafts- und Finanzkrise zwingt die Regierungen zur schonenden Regulierung des kapitalistischen Weltwirtschaftssystems. Klimaschutz besitzt in diesem Kontext nur einen geringen Stellenwert. Die nationalen Interessenlagen, die schon immer die internationale Klimapolitik bestimmt haben, treten deutlicher denn je in den Vordergrund. So wird verständlich, warum die UN-Klimaverhandlungen vor Kopenhagen so festgefahren sind, schreibt Achim Brunnengräber. >>> als Einzelbeitrag
* Heiße Debatte vor Kopenhagen: Nord-Süd-Konflikt um Technologietransfer In der aktuellen Debatte vor der Klimakonferenz vom 7.-18. Dezember 2009 in Kopenhagen gehört der Technologietransfer in die Entwicklungsländer zu den heißesten Themen. Die Entwicklungsländer sagen, dass sie ohne den Zugang zu klimafreundlichen Technologien zu vernünftigen Preisen nicht in der Lage sein werden, erfolgreich einen nachhaltigen Entwicklungspfad einzuschlagen. Von Martin Khor.
* Entwicklungsministerium in (neo-)liberaler Hand. Vorstufe zur Liquidierung? Von „absurd“ über „abstrus“ bis „skurril“ reichen die ersten Reaktionen auf die Nominierung des bisherigen FDP-Generalsekretärs Dirk Niebel zum Entwicklungsminister der schwarz-gelben Koalition. Schließlich war das erklärte Ziel von dessen Partei die Abschaffung des BMZ. Die Übernahme des Ministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und seine Liquidierung müssen sich allerdings nicht ausschließen, schreibt Rainer Falk in einer Analyse des Koalitionsvertrags. >>> als Einzelbeitrag
* W&E-Buchtipp: 10 Schritte aus der Krise. Finanzkrise: Ursachen und Alternativen Wer eine präzise Analyse der Ursachen der gegenwärtigen Krise(n) sowie persönliche und institutionelle Auswege sucht, greife zu diesem Buch. Seine größte Stärke besteht darin, dass es nicht nur langfristige Alternativen zum kapitalistischen System und zu dem mit ihm verbundenen Menschenbild aufzeigt, sondern sehr konkrete wirtschaftliche und politische Vorschläge und auch persönliche Schritte zu deren Umsetzung anbietet, schreibt Ulrich Duchrow.
* Neuer Survey über Frauen und wirtschaftliche Macht: Ökonomische Diskriminierung trotz Empowerment Der neue „World Survey on the Role of Women in Development“ gibt einen Überblick, wie Frauen trotz „ökonomischem Empowerment“ beim Zugang zu wirtschaftlichen Ressourcen wie Beschäftigung und Einkommen, Landbesitz und Kredit, öffentlicher Daseinsvorsorge und sozialer Sicherheit immer noch strukturell benachteiligt sind. Er fordert von Wirtschafts- und Sozialpolitiken gerade in der Krise ein gezieltes Gegensteuern. Christa Wichterich wertet den Bericht aus. >>> als Einzelbeitrag
Rubrik: * W&E-Infospiegel (mit Kurzinformationen, Lese- und Terminhinweisen)
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