W&E-Hintergrund Juli 2010 |
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Globale Krise und Global Governance
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In dieser Ausgabe der W&E-Vierteljahresberichte lesen Sie: |
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Es scheint, als sei es wieder einmal nicht gelungen, eine schwere Krise des globalen Finanzsystems mit einer sich anschließenden tiefen Rezession für eine grundlegende Reform der Global-Governance-Strukturen zu nutzen. Und je mehr sich der Eindruck verfestigt, die jüngste Finanzkrise gehöre der Vergangenheit an, schwindet auch der Imperativ zu Kooperation und Koordination. Der letzte G20-Gipfel in Toronto war bereits ein trauriges Beispiel für die zunehmende Tendenz zu nationalen oder regionalen Alleingängen. Dennoch ist das Lager derjenigen stärker geworden, für die das Zurück zum „Business-as-usual“ keine Option darstellt. Der neue World Economic and Social Survey der Vereinten Nationen, der in diesem W&E-Hintergrund von Rainer Falk vorgestellt wird, ist ein Beispiel dafür. Zugleich zeigt sich, dass der Stillstand auf der Ebene der globalen Reformbemühungen Fortschritte auf nationaler oder regionaler Ebene nicht ausschließt. Zwei Beispiele: Luis Lopez-Calva und Nora Lustig zeigen, wie im Zuge der progressiven Veränderungen in Südamerika auch die Einkommensungleichheit zurückgegangen ist. Jörg Goldberg befasst sich mit Afrikas Chancen in der neuen Weltwirtschaft, die durch den Aufstieg einiger Schwellenländer und damit neuer „Geber“ gekennzeichnet ist. |
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