Mai 2007 |
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Vierteljahresberichte zur Weltwirtschaft
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In diesem W&E-Hintergrund lesen Sie: |
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So euphorisch wie zur Zeit wurden die Perspektiven der Weltwirtschaft schon lange nicht mehr kommentiert. Auch die regionalen Trends, sei es in Asien, Lateinamerika oder sogar in Afrika, weisen deutlich nach oben. Ein neues „Goldenes Zeitalter der Weltwirtschaft“ proklamierte jüngst die Financial Times. Die Beiträge dieses W&E-Hintergrunds gießen etwas Wasser in den Wein. Die neue Hedgefonds-Debatte, mit der sich Jörg Huffschmid auseinandersetzt, verweist darauf, daß das internationale Finanzsystem immer wieder neue Risikopotentiale aufbaut, die sich jederzeit in neuen Finanzkrisen entladen können. Für Afrika zeigt Jörg Goldberg, daß das neue Wirtschaftswachstum auf tönernden Füßen steht, so lange die negativen Folgen der Strukturanpassungspolitik nicht beseitigt werden und kein energischer Kurs zur Diversifikation der lokalen Ökonomien eingeleitet wird. Robert Wade schließlich zeigt, daß die optimistischen Zukunftsprojektionen der Weltbank wesentliche Krisenpotentiale nicht in Rechnung stellen. Die optimistische Stimmung könnte also schneller, als es die meisten Beobachter heute wahrhaben wollen, bösen Überraschungen Platz machen. |
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